Martin - Behm - Wanderausstellung
Martin Behm (1557 - 1622)
(dt. Behemb, Böheim, Behme; lat. Bohemus, Herkunft Böhmen)
- geboren am 16.09.1557 in Lauban als Sohn eines Stadthauptmannes oder Vogt
- 1574 ging er auf Anraten seines Verwandten Paul Fabricius (Mediziner, Mathematiker u. Professor) nach Wien
- M. Behm verdiente seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer
- 1576 studiert M. Behm Theologie an der Akademie in Strassburg (bei dem bedeutenden Humanisten Johannes Sturm), Lehrtätigkeit, Famulus bei zahlungswilligen Studenten
- 1580 stirbt sein Vater Hans Böhme, auf Wunsch seiner Mutter kehrt er nach Lauban zurück
- 1581, am 25.01., liess ihn Oberpfarrer Suevus (ein Schüler Melanchthons) zum ersten Mal predigen; zu Ostern beruft ihn der Laubaner Rat als Schullehrer und macht ihn zum Baccalaureus (zuständig für den Lateinunterricht), am 20.09. wird er in das vakante Diakonat berufen, Martin Behm wird zweiter Pfarrer der Trinitatiskirche
- 1582 Heirat mit Ursula (zusammen haben sie 11 Kinder)
- 1586 Ernennung zum Pastor auf Lebenszeit; M. Behm wird Oberpfarrer, da Suevus 1584 nach Breslau berufen wird
- 1607 Tod seiner ersten Frau
- seine zweite Frau wird Anna Weissin
- 1622, am 5.02., stirbt Martin Behm. Er wird in seiner Pfarrkirche vor dem Hochaltar begraben
- Veröffentlichungen: Sammlungen von Predigten; z.B. „Drei schöne geistliche Comoedien“ oder „Urim und Tummim“ (463 Predigten über den Psalter)
- Er dichtete rund 500 Liedtexte (z.B. „Wie lieblich ist der Maien…)
